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Den Spritzenaufsatz (MDT) niemals näher als fünf (5) Millimeter zur koronalen Öffnung eines Pulpakanals
platzieren.
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Den MDT niemals direkt auf den Kanalausgang richten, da ansonsten Spüllösung in den Kanal gelangen
könnte.
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Damit die Mikrokanüle in ihrer gesamten Arbeitslänge (WL; Working Length) platziert werden kann, muss die
Kanalpräparation eine Größe von mindestens 35/.04
(Verjüngung) oder von mindestens 45 (bei einem Instrument ohne Konizität) aufweisen, wie beispielsweise
LightSpeed®LSX™.
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Das EndoVac™-System stets in der hier aufgeführten Reihenfolge verwenden. Eine Abweichung von den
folgenden Schritten kann dazu führen, dass die EndoVac™-Kanülen verstopfen.
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Vorfüllen unterschiedlicher Spritzen: 20-ml-Spritzen mit Natriumhypochlorit, 3-ml-Spritzen mit EDTA
und weitere Spritzen mit den vom Zahnarzt bevorzugten Spüllösungen füllen. Sicherstellen, dass die
vorgefüllten Spritzen keine Luftblasen aufweisen, da dies zu einer unkontrollierten Abgabe der Spüllösung
führen könnte, wenn der Spritzenkolben losgelassen wird.
Unerwünschte Wirkungen
Keine bekannt
Präklinische Überlegungen
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Die Flüssigkeitsmechanismen des EndoVac sind von einer intakten klinischen Krone mit einer
Zugangsöffnung von mindestens 6 bis 8 Millimetern vom Winkel der Kavitätenoberfläche zum Pulpaboden
abhängig. Wenn die klinische Krone nicht intakt ist, sollte anhand von Kompositmaterial eine temporäre
Krone erstellt werden.
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Die abschließende apikale Form muss eine Größe von mindestens 35 mit einer Konizität von 4 %
aufweisen. Bei Präparationen ohne Konizität wird die Verwendung von LightSpeedLSX als Finierfeile zur
Vergrößerung auf eine Größe von mindestens 45 empfohlen. So kann die Mikrokanüle in ihrer gesamten
Arbeitslänge (WL) für einen sauberen Kanal platziert werden.
1. Installation von Mehrfachadapter und MDT im
Behandlungsraum
Abbildung 1. Der Mehrfachadapter (schwarze Markierung) ist an einem Hochvakuumanschluss angeschlossen
und befindet sich im Ständer für Absauggeräte. Sicherstellen, dass das Absaugventil (weiße Markierung)
vollständig geöffnet ist.
Abbildung 2. Zwischenstück-/Handstück-Schlauchset (weiße Anschlüsse) in beide Öffnungen (schwarze Pfeile)
oben am Mehrfachadapter stecken. Die durchsichtige Schlauchleitung hinter den Ständer für die Absauggeräte
(weiße Pfeile) führen.
Abbildung 3. Den Spritzenaufsatz (MDT mit blauem Anschluss) auf die 20-ml-Spritze mit Natriumhypochlorit
aufsetzen.
Abbildung 4. Ein Ende des MDT-Schlauchsets (blaue Anschlüsse) fest in den blauen Anschluss des MDT
(schwarzer Pfeil) stecken.
Abbildung 5. Das gegenüberliegende Ende des MDT-Schlauchsets (blaue Anschlüsse) in den unteren Anschluss
des Mehrfachadapters (schwarzer Pfeil) stecken.
Abbildung 6. Den MDT über die Schraube (schwarzer Pfeil) an der Vorderseite des Mehrfachadapters führen.
Abbildung 7. Nun hat der Mitarbeiter oder Zahnarzt zu jeder Zeit Zugriff auf den MDT.
2. Verwendung des MDT während der Instrumentierung
Überblick
Mithilfe des MDT (Abbildung 8) kann sowohl frisches Natriumhypochlorit aus der Metallspitze (Abbildung 9 –
weißer Pfeil) in die Pulpakammer abgegeben werden als auch überschüssige Spüllösung über die
Absaughaube aus Kunststoff (schwarzer Pfeil), die die Spitze umgibt, abgesaugt werden. Aufgrund dieser
Doppelfunktion ist es möglich, dass die Pulpakammer stets mit frischem Natriumhypochlorit gefüllt ist. Die
Spitze wird einfach in der Zugangsöffnung platziert, während die Absaughaube außerhalb verbleibt. Der Strahl
mit der Spüllösung sollte von der Spitze an eine Axialwand und niemals direkt in einen Pulpakanalausgang
abgegeben werden.
Hinweis: Es kann vorkommen, dass im Pulpakanal ein Überdruck entsteht, wodurch ein Risiko für einen
Natriumhypochloritunfall besteht – sollte der Zahnarzt die folgenden Punkte nicht beachten: (a) die Spüllösung
stets über den MDT in eine natürliche oder temporäre intakte Zugangsöffnung abgeben, die mindestens eine
Größe von sechs bis acht (6–8) Millimetern vom Winkel der Kavitätenoberfläche zum Pulpaboden aufweist;
(b) den Strahl mit der Spüllösung stets in einem Winkel von circa 45° zur Axialebene des Pulpakanals bei
Содержание EndoVac
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