Wartung durch den Anwender
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SOP 30
Zusammenbau des Pumpenkopfes und Austausch der
Kolbendichtungen
Diese SOP gilt für die 10 ml und 50 ml Pumpenköpfe mit Inlays aus
Edelstahl, Titan und Keramik..
Alle Positionenbezeichnungen beziehen sich auf Abb. 30
„Explosionsdarstellung eines Pumpenkopfes“ auf Seite 84 und auf Abb.
31 „Einzelteile im geöffneten Pumpenkopf“ auf Seite 85.
1. Tauschen Sie nach jeder Zerlegung des Pumpenkopfes die O-
Ringe (Pos {3.21}) aus.
3.4 Gehäuse
3.13 Druckplatte
3.11 Kolbendichtung
3.11a Kolbendichtung
3.12 Keramik-Inlay
3.20 Druckscheibe
Abb. 31
Einzelteile im geöffneten Pumpenkopf mit Keramikinlays
2. Wenn Sie die Inlays aus dem Gehäuse entfernt haben sollten,
achten Sie beim Einbau darauf, dass die plangeschliffenen
Segmente der Inlays exakt aneinander liegen. Anderenfalls lassen
sich die Inlays nicht zerstörungsfrei in das Gehäuse einführen.
3. Drücken Sie vorsichtig die neuen Dichtungen {3.11} mit der
offenen Seite nach unten und ohne sie zu verkanten in den Inlay
hinein.
4. Arrettieren Sie die Inlays durch Einbau der Kugelventile und
Abstandsstücke gemäß SOP 29 auf Seite 37.
5. Setzen Sie die O-Ringe (Pos {3.21}) in die Innenseite der
Druckplatte (Pos. {3.13}) ein.
6. Setzen Sie die Druckplatte mit den O-Ringen nach unten auf das
Gehäuse (Pos. {3.4} auf. Achten Sie darauf, dass die Kapillaren
der Kolbenhinterspülung - bezogen auf die Pumpenkopfmarkierung
- nach oben zeigen. Verschrauben Sie die Druckplatte mit den
Abstandsbolzen (Pos. {3.14}). Verwenden Sie hierzu einen 5/16“
Schlüssel.
7. Drücken Sie vorsichtig die neuen Dichtungen (Pos. {3.11a}) mit der
offenen Seite nach unten und ohne sie zu verkanten in die
Bohrungen der Druckplatte hinein.
8. Legen Sie die Druckscheiben (Pos. {3.20}) darüber.
9. Positionieren Sie auf jede Druckscheibe eine Feder (Pos {3.15})
mit einer Kupplungsbuchse (Pos. {3.16}).
10. Legen Sie die Grundplatte auf, wobei die Senkungen für die
Schrauben (Pos. {3.19}) nach oben zeigen müssen.
11. Führen Sie die beiden Schrauben (Pos. {3.19}) ein und ziehen Sie
diese wegen der hohen Druckkraft der Federn im Wechsel fest.
12. Schieben Sie die Kolbenstangen (Pos. {3.17}) vorsichtig ohne
Verkanten ein.