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WP2-8_D
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Bei Ansteuerung des Gerätes mit externem Regler sollte daher auf eine Mindestlaufzeit geach-
tet werden. Zu diesem Zweck ist in der Steuerung eine Nachlaufzeit einprogrammiert (einstellen
über das Menü „INFO“). Nach Erreichen der Solltemperatur am Regler bleibt der Ofen noch für
die Dauer der Nachlaufzeit in Betrieb, bevor der Abbrandmodus beginnt
(Diese Funktion soll
optional über das Menü eingestellt werden)
3.2. RAUM- UND UMGEBUNGSTEMPERATUREN/-FEUCHTIGKEIT BEIM BETRIEB
Alle Geräte sind ausschließlich ausgelegt zum Betrieb in Wohnräumen mit normaler Luftfeuch-
tigkeit und Wohnraumtemperaturen von +5°C bis +30°C (Umgebungstemperaturen bei Betrieb).
Die Öfen sind nicht spritzwassergeschützt und dürfen nicht in Nassräumen aufgestellt werden.
Aufgrund der Betriebs- und Flammgeräusche der Öfen können wir die Aufstellung in Schlaf-
und Ruheräumen nicht empfehlen. Während des Betriebes sind deshalb Arbeitsgeräusche wie
das Fallen von Pellets sowie Flamm-/Strömungs- und Antriebsmotorengeräusche hörbar. Bei
Temperaturen < 5 °C (z.B. in Ferienhäusern) sind bestimmte Mindesteinstellungen am Ofen
vorzunehmen und es müssen zusätzlich geeignete Frostschutzeinrichtungen (z.B. elektrische
Heizwächter) vorgesehen werden. Bei Temperaturen > 25 °C können im Betrieb Sicherheitsein-
richtungen wirksam werden. Bitte beachten Sie hierzu die jeweiligen Hinweise zum Heizbetrieb
in den Geräteanleitungen.
3.3. SCHORNSTEINANSCHLUSS
Der Anschluss an einen für feste Brennstoffe geeigneten Schornstein ist zwingend vor-
geschrieben. Das Verbindungsstück muss aus Metall ausgeführt sein.
Ihr zuständiger Be-
zirksschornsteinfegermeister berät Sie gerne. Eine Mehrfachbelegung (gemeinsamer Betrieb an
einem Schornstein von Pelletgeräten) ist in Deutschland die DIN 18896 zu beachten. Der För-
derdruck (Schornsteinzug = Unterdruck) muss zwischen minimal 6 Pa und maximal 15 Pa lie-
gen (Soll 12 Pa). Vor der Installation muss immer eine Schornsteinberechnung nach EN 13384
erfolgen und muss bis mind. 400°C belastbar sein. Der Schornstein sorgt gerade bei Span-
nungsausfall für den sicheren Abtransport der Rauchgase aus dem Gerät und übernimmt somit
eine wichtige Sicherheitsfunktion. Bei zu hohem Schornsteinzug empfehlen wir den Einbau ei-
nes Zugbegrenzers.
Siehe Kapitel 10.6
3.4. VERBRENNUNGSLUFTVERSORGUNG
Die Geräte arbeiten
raumluftabhängig
. Eine ausreichende Verbrennungsluftversorgung ist
zwingend notwendig. Unterdrücke im Aufstellraum sind nicht zulässig. Daher sind bei der Kom-
bination mit raumlufttechnischen Anlagen (z.B. Lüftungsanlagen, Dunstabzugshauben, pneu-
matische Fördereinrichtungen etc.) die einschlägigen technischen Regeln / Vorschriften der
Feuerungsverordnung §4 (FeuVo für Deutschland) maßgeblich.
Ist der Ofen in raumluftabhängiger Betriebsweise mit einer raumlufttechnischen Anlage gegen-
seitig zu verriegeln oder eine Lüftungsanlage einzubauen, die eine Zulassung für Festbrenn-
stofffeuerungen hat, muss dem Aufstellraum die notwendige Verbrennungsluft (ca. 25-30 m³/h)
zuführt werden.
3.5. PELLETQUALITÄT
Nach der 1. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (1. BImSchV) sind in Deutschland nur na-
turbelassene Holzpellets zugelassen. Die Pelletqualität beeinflusst maßgeblich die Reinigungs-
und Wartungszyklen.
Wir definieren alle unsere Angaben und Prüfwerte auf Pelletqualitäten mit 0,25% Aschegehalt,
einer Schüttdichte von 650 kg/m³ und einem Heizwert Hu > 4,9 kWh/kg. Damit entsprechen im
Energiegehalt 500 Liter Heizöl ungefähr 1000 kg solcher Holzpellets. Als Lagervolumen benöti-
gen 1000 kg dieser Pellets ca. 1,54 m³ Volumen. Abweichungen von den o.g. Vorgabewerten
sind aufgrund der Toleranzfelder der einschlägigen Normen für Pellets (u.a. ENplus-A1, DIN-
PLUS, DIN 51731 oder Ö-Norm M7135) u.a. bei Aschegehalt, Schüttdichte, Zusammensetzung