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D - 7
RCD
(Fehlerstrom-
schutzschalter)
Bedingt
kurzschlußfest
Automatischer
Wiederanlauf
Störungen
vermeiden
Ein störungsfreier und sicherer Betrieb der Frequenzumrichter/Servos ist nur
unter Beachtung der folgenden Anschlußhinweise zu erwarten. Bei Abweichun-
gen von diesen Vorgaben können im Einzelfall Fehlfunktionen und Schäden
auftreten.
• Netz- und Motornennspannung beachten.
• Leistungs- und Steuerkabel getrennt verlegen (>15 cm).
• Abgeschirmte/verdrillte Steuerleitungen verwenden. Schirm einseitig am
Umrichter auf PE legen!
• Zur Steuerung der Logik- bzw. Analogeingänge nur geeignete Schaltelemente
verwenden, deren Kontakte für Kleinspannungen geeignet sind.
• Umrichter- und Motorgehäuse gut erden. Schirme von Leistungsleitungen
beidseitig großflächig auflegen (Lack entfernen)!
• Bremsmodul/Bremswiderstand mit abgeschirmten oder verdrillten Leitungen
anschließen (Schirm beidseitig auflegen)
• Den Schaltschrank oder die Anlage zur Haupterde hin sternpunktförmig er-
den. (Erdschleifen unbedingt vermeiden!)
Wenn beim Errichten von Anlagen Personenschutz gefordert ist, müssen
Frequenzumrichter gemäß EN 50178 (VDE 0160) wie folgt abgesichert werden:
• 1-phasige Geräte durch RCD’s Typ A (pulsstromsensitive FI’s) oder Typ B
(allstromsensitive FI’s)
• 3-phasige Geräte (mit B6-Brückengleichrichter) durch RCMA’s mit Trenner
(bevorzugt zu verwenden) oder RCD’s Typ B (allstromsensitive FI’s)
Der Auslösestrom der RCD’s sollte 300mA oder mehr betragen, um vorzeitiges
Auslösen durch Ableitströme des Umrichters (ca. 200mA) zu vermeiden.
Abhängig von der Belastung, der Motorleitungslänge und dem Einsatz eines
Funkentstörfilters können erheblich größere Ableitströme auftreten.
Die Anschlußhinweise der jeweiligen Hersteller, sowie die gültigen örtlichen
Bestimmungen sind beim Anschluß zu beachten.
In Abhängigkeit der vorhandenen Netzform (TN, IT, TT) sind weitere Schutz-
maßnahmen gemäß VDE 0100 Teil 410 (Teil4; Kap.41) erforderlich.
Bei TN-Netzen ist dies z.B. Schutz durch Überstromeinrichtung, bei IT-Netzen
Isolationsüberwachung mit Pulscode-Meßverfahren. Bei allen Netzformen kann
Schutztrennung verwendet werden, sofern die erforderliche Leistung und
Leitungslänge dies zulassen.
Betriebshinweise
Vor der Inbetriebnahme sind alle zugehörigen Abdeckungen wieder anzubrin-
gen sowie Klemmen und Verschraubungen auf festen Sitz zu überprüfen.
Die Frequenzumrichter/Servoantriebe können typenabhängig so eingestellt sein
oder werden, daß sie nach einem Fehlerfall (z. B. Unterspannungsfehler) selbst-
tätig wieder anlaufen. Anlagen müssen deshalb ggf. mit zusätzlichen Überwa-
chungs- und Schutzvorrichtungen (gem. Gesetz über technische Arbeitsmittel,
Unfallverhütungsvorschriften usw.) ausgerüstet werden.
Die Frequenzumrichter/Servoantriebe sind bedingt kurzschlußfest (EN 50178/
VDE 0160). Nach dem Zurücksetzen der internen Schutzeinrichtungen ist die
bestimmungsgemäße Funktion gewährleistet. Ausnahmen:
• Treten am Ausgang wiederholt Erd- oder Kurzschlüsse auf, kann dies zu
einem Defekt am Gerät führen.
• Tritt ein Kurzschluß während des generatorischen Betriebes (2. bzw. 4. Qua-
drant, Rückspeisung in den Zwischenkreis) auf, kann dies zu einem Defekt
am Gerät führen.
Sicherheits- und Anwendungshinweise
Содержание COMBIVERT M4
Страница 1: ...00 M4 00B K101 05 2003 D BETRIEBSANLEITUNG KEB COMBIVERT M4 GB INSTRUCTION MANUAL COMBIVERT 0 75 3 kW ...
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