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Technische Beschreibung
Oversampling / Abtastratenerhöhung
Oversampling
Digitale Audiodaten einer CD z.B sind mit einer Abtastrate von 44.1 kHz
gespeichert – d. h. für jede Sekunde Musik stehen 44100 Abtastwerte
pro Kanal zur Verfügung. Im
DAC 8 DSD
werden die Audiodaten, bevor
sie im D/A Wandler in analoge Musiksignale zurück verwandelt werden,
zunächst auf eine höhere Abtastrate (352,8 kHz) „hochgerechnet“.
Durch dieses Verfahren wird dem Wandler ein sehr viel besseres,
feiner abgestuftes Signal zur Verfügung gestellt, das dann auch
entsprechend
genauer
gewandelt
werden
kann.
Die
Abtastratenerhöhung ist ein rechnerischer Prozess, für den es eine
ganze Reihe unterschiedlicher mathematischer Verfahren gibt. In fast
allen digitalen Audiogeräten, die die Vorteile der digitalen
Abtasratenerhöhung (oftmals als „Oversampling“ oder auch
„Upsampling“ bezeichnet) nutzen, wird zu diesem Zwecke das
sogenannte FIR-Filterverfahren eingesetzt. Bei
wird seit nun über
zwanzig Jahren daran geforscht, den Prozess der Abtastratenerhöhung
weiter zu verbessern, denn das FIR Standardverfahren hat neben
seinen unbestreitbaren Vorteilen auch einen Nachteil: es fügt
impulsartigen Musiksignalen kleine Vor- und Nachschwinger hinzu. Bei
wurden nun mathematische Verfahren entwickelt (sogenannte
Bezier-Polynom-Interpolatoren), die diese Nachteile nicht haben. Sie
klingen daher nochmals besser und natürlicher als das gebräuchliche
Standardverfahren. Da die von uns eingesetzten Rechenverfahren
wesentlich aufwändiger und komplexer sind als das Standardverfahren,
kommt im
DAC 8 DSD
ein leistungsfähiger digitaler Signalprozessor
(DSP) zum Einsatz, der mit höchster Präzision (56 Bit) und nach
speziellen
Rechenalgorithmen die Abtastratenerhöhung vornimmt.
Der von uns eingesetzte frei programmierbare DSP ist in der Lage, die
Abtastratenerhöhung nach beliebigen Rechenverfahren durchzuführen.
Wir haben daher im
DAC 8 DSD
neben dem reinen Bezierverfahren
(Oversampling 4) noch ein etwas abgewandeltes Bezier-Verfahren
(Oversampling 3) sowie eine Variante des Standardverfahrens
(Oversampling 2) realisiert. Nähere Erläuterungen zu den vier
verschiedenen Verfahren finden Sie im nachfolgenden Abschnitt. Sie
können zwischen den unterschiedlichen umschalten und selbst
entscheiden, welchem der Ansätze Sie den Vorzug geben.