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Anhang
85
Temperierflüssigkeiten
Temperierflüssigkeiten decken jeweils einen empfohlenen Temperaturbereich ab und
müssen für den Temperaturbereich Ihrer Anwendung geeignet sein.
➜
Verwenden Sie niemals verunreinigte oder degenerierte Temperierflüssigkeit.
An der unteren Grenze des Temperaturbereichs wird die Temperier
-
flüssigkeit viskoser und beeinflusst Temperaturkonstanz, Pumpen- und
Kälteleistung. Insbesondere bei Wasser bildet sich Eis, dass zur
Zerstörung des Geräts führen kann.
Im oberen Bereich erhöht sich die Bildung von Dämpfen und Gerü
-
chen.
Nutzen Sie deshalb den Temperatur bereich nur bei Bedarf ganz aus.
Zugelassene empfohlene Temperierflüssigkeit
Heidolph
Bezeich nung *
Chemische
Bezeich nung
Temperatur-
bereich in °C
Viskosität (kin)
in mm²/s
(bei 20 °C)
Viskosität (kin)
in mm²/s bei
Temperatur
Temperier-
flüssigkeit
Mono ethylen-
glykol /
Wasser
-30 bis 90
4
50
bei -25 °C
* Bei Bedarf können Sie das Sicherheitsdatenblatt der Temperierflüssigkeit jederzeit anfordern.
Vorsicht:
Gerätebeschädigung, Umweltschädigung
Wenn Sie Wasser als Temperiermittel verwenden, können falsche
Zusätze sowohl das Gerät schädigen als auch die Umwelt, wenn das
Zusatzmittel ausläuft.
Verwenden Sie auf keinen Fall folgende Temperiermittel bzw. Zusätze:
▪
destilliertes, entionisiertes, vollentsalztes-(VE)-Wasser oder Meer
-
wasser (wegen korrosiver Eigenschaften)
▪
eisenhaltiges Wasser (wegen Rostbildung)
▪
unbehandeltes Flusswasser (wegen Algenbildung)
▪
anorganische Salze (wegen Ausflockung)
▪
Chlor oder Ammoniak als Zusatz (z.B. in Reinigungs- und Desinfekti
-
onsmitteln)
Folgendes Wasser ist als Temperiermittel zulässig:
▪
Wasser, das frei von Verunreinigungen ist
▪
Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 8,5
▪
Reinstwasser sowie Destillate nach Zugabe von 0,1 g Soda
(Na2CO3, Natriumcarbonat) pro Liter Wasser
Der Anteil der Erdalkali-Ionen im Wasser muss zwischen 0,71 mmol/L
und 1,42 mmol/L (entspricht 4,0 und 8,0 °dH) liegen. Härteres Wasser
führt zu Kalkablagerungen im Gerät.
Bei der Heidolph Temperierflüssigkeit sinkt der Wasseranteil bei
längerem Arbeiten mit höheren Temperaturen und das Gemisch wird
brennbar (Flammpunkt 128 °C).
Überprüfen Sie dann das Mischungsverhältnis mittels einer
Dichtespindel.
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