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DE
Betriebs- und Montageanleitung S-MP ATEX
www.elektror.de
9016323 01.20/06
5.2 Kugellager
Lagerlebensdauer: Es gelten ausschließlich die Angaben
des ATEX-Motorherstellers (siehe auch 5.8).
Gefahr!
Verletzungs- und Sachschadengefahr durch un-
sachgemäße Handhabung!
Das Verletzungs- und Sachschadenrisiko erhöht
sich deutlich durch falsche Handhabung des
Geräts. Explosionen und die daraus resultieren-
den Sachschäden und Körperverletzungen sind
die Folge.
Nur autorisierte Fachwerkstätte mit Zulassung
sind befugt Reparaturen an ATEX-Geräten durch-
zuführen.
Hinweis!
Die Kugellager sind bei jeder Instandhaltung und
vor jeder Wiederinbetriebnahme zu prüfen.
Der Betrieb ist nur mit einwandfreien Kugellagern
zulässig!
Entnehmen Sie weitere Hinweise der Zuliefer-
dokumentation des ATEX Motorherstellers.
Hinweis!
Bei häu
fi
gem An- und Abfahren ist ein vorzeiti-
ger Austausch der Lager erforderlich. Es liegt
im Sicherheitsermessen des Wartungs- und
Instandhaltungspersonal, den Zeitpunkt für den
Austausch der Lager eigenverantwortlich festzu-
legen.
Motor Fa. CEMP
Geräte
Mindestlebensdauer der
Kugellager
waagerechte
Motorwelle
senkrechte
Motorwelle
S-MP ATEX Reihe
20.000 Stunden
Verringerung
der Kugellager-
lebensdauer
Empfehlung der Kugellagerwechsel
- Vor Erreichen der Mindestlebensdauer
- Spätestens 30 Monate nach Auslieferung
- Nach 6 Monaten Lagerzeit prüfen, bei Bedarf wechseln
Motor Fa. VEM
Geräte
Mindestlebensdauer der
Kugellager
waagerechte
Motorwelle
senkrechte
Motorwelle
S-MP ATEX Reihe
20.000 Stunden
Verringerung
der Kugellager-
lebensdauer
Empfehlung der Kugellagerwechsel
- Vor Erreichen der Mindestlebensdauer
- Spätestens 30 Monate nach Auslieferung
- Nach 6 Monaten Lagerzeit prüfen, bei Bedarf wechseln
Andere Motorfabrikate
Hinweis!
Entnehmen Sie weitere Hinweise für andere
Motorfabrikate der Zulieferdokumentation des
jeweiligen Motorherstellers.
5.3 Abdichtungen und Radial-Wellendichtringe
Abdichtende Bestandteile und Radialwellendichtringe sind
aus Sicherheitsgründen mindestens bei jeder Wartung so-
wie bei Reparaturen und Tausch von Bauteilen zu erneuern,
bei der abdichtende Elemente geö
ff
net, entfernt oder auf an-
dere Weise verändert wurden. Der Potenzialausgleich muss
bei jeder Instandhaltung überprüft werden und zu deren Ab-
schluss in einwandfreiem Zustand sein. Durch die durchge-
führten Maßnahmen darf es im Anschluss beispielsweise zu
keiner Zonenverschleppung kommen.
Der Zustand der Radialwellendichtringe ist mindestens bei
jeder Instandhaltung zu prüfen und hat einwandfrei zu sein.
5.4 Fein
fi
lter
Der Verschmutzungsgrad der Filtermatten ist in regelmä-
ßigen Abständen in Abhängigkeit von den Einsatz-/Umge-
bungsbedingungen zu überprüfen. D.h. die Durchlässigkeit
der Filter ist vom Betreiber zu gewährleisten.
5.5 ATEX-Laufrad
Der Wuchtzustand, sowie Plan- und Radialschlag des Lauf-
rades dürfen sich in Folge Wartung/Instandhaltung, einer
Reparatur oder eines Austausches von Bauteilen nicht ver-
schlechtern.
Das Laufrad ist spätestens auszutauschen, wenn deutlich
feststellbare Vibrationen/Schwingungen vorliegen, oder
deutlicher mechanischer Abrieb oder Beschädigungen er-
kennbar sind.
Nutzen Sie zum Abziehen des Laufrades ein geeignetes
Abziehwerkzeug. Nuten oder Fixiergewinde sind für solches
Werkzeug an der Laufradnabe vorhanden.
Das Aufbringen des Laufrades auf die Welle muss frei von
Schlägen oder Stößen erfolgen.
5.6 ATEX-Motoren
ATEX-Motoren können nur als vollständige Einheiten aus-
getauscht werden. Der EN ISO 60079 entsprechend erfolgt
eine Reparatur der verwendeten ATEX-Motoren ausschließ-
lich durch den Hersteller selbst.
Nach Tausch des Motors muss eine genaue Koaxialität aller
mit der Motorwelle verbundenen oder in Berührung stehen-
den Bauteile wiederhergestellt werden. Siehe auch 5.7.
5.7 Reinigung/Inspektionsö
ff
nung
Durch rotierende Teile besteht im Inneren des Gerätes im
Betrieb hohes Verletzungsrisiko. Setzen Sie das Gerät vor
dem Ö
ff
nen, Hineinfassen oder Einführen von Werkzeugen
in jedem Falle ausser Betrieb und warten Sie den Stillstand
aller bewegten Teile ab. Sichern Sie das Gerät während des
gesamten Zeitraumes zuverlässig gegen Wiederanlauf ab.
Stellen Sie ebenfalls sicher, dass keine Gefährdungssitu-
ation in Folge eines Wiederanlaufes nach einem Stillstand
entsteht, z.B. in Folge einer Energie-Unterbrechung oder
Blockade.
Reinigung oder Wartung dürfen zu keinen Beschädigungen
oder Veränderungen am Gerät und seinen Bestandteilen
führen, die Sicherheits- oder Gesundheitsschutz beeinträch-
tigen, und dürfen z.B. den Wuchtzustand des Laufrades nicht
verschlechtern.
Stellen Sie vor Wiederinbetriebnahme des Ventilators sicher,
das alle Werkzeuge oder sonstigen Fremdkörper aus dem
Geräteinneren entfernt wurden und alle Deckel und Schutz-
gitter wieder ordnungsgemäß montiert sind.