3.6. Transceiver Steuerung
Die Spitzenleistung sollte bei richtiger Einstellung ungefähr der maximalen Leistung des TRX ent-
sprechen. Die effektive Durchschnittsleistung beträgt dann etwa die Hälfte der Maximalleistung, so
dass auch Dauerbetrieb relativ unbedenklich ist. Viele moderne TRX zeigen übrigens nur die Spit-
zenleistung an, wodurch man sich nicht verwirren lassen sollte. Muss man den MIC-Gain-Regler
weiter als bis zur Hälfte aufdrehen, empfiehlt es sich, den
-Wert zu erhöhen, indem man z. B.
ESC
PSKA 200
-
eingibt. Falls kein MIC-Gain-Potentiometer vorhanden sein sollte, muss die
PSK-Amplitude natürlich allein mit dem
-Befehl richtig justiert werden.
Nachdem die PSK-Amplitude richtig eingestellt wurde, darf an der Einstellung des MIC-Gain-
Potentiometers am Transceivers nichts mehr verändert werden, um die gewünschte Ausgangslei-
stung bei den NICHT-PSK-Betriebsarten zu erlangen.
Zur gewünschten Einstellung der NICHT-PSK-Leistung (FSK/CW-Ausgangsleistung) sollte aus-
schließlich das
-Kommando eingesetzt werden. Mit 1
-
wird der Unproto-Modus 1
(=100 Bd FSK) gestartet. Nun kann mit dem
-Befehl (vorher jeweils
ESC
drücken) solange
der NF-Ausgangspegel des PTC-IIIusb justiert werden, bis die gewünschte Ausgangsleistung erreicht
wurde, z. B.
ESC
FSKA 100
-
. Dabei sollte der ALC-Pegel natürlich den erlaubten Bereich
ebensowenig wie bei PSK überschreiten. Den Unproto-Modus verläßt man mit
ESC
D
-
.
Um Schäden an üblichen TRX bei Dauerbetrieb zu vermeiden, empfehlen wir, die FSK-Ausgangsleistung
auf höchstens die Hälfte der maximal möglichen Leistung einzustellen, also auf 50 W, falls es sich
um einen TRX mit 100 W maximaler Ausgangsleistung handelt.
3.6 Transceiver Steuerung
Der
SCS
PTC-IIIusb ist mit einem Anschluss zur Steuerung vieler gängiger Transceiver ausgestattet.
Über eine Fernsteuermöglichkeit verfügen heute fast alle modernen Funkgeräte der Hersteller KEN-
WOOD, ICOM, YAESU, SGC und R&S. Über den Fernsteuereingang lassen sich, je nach Typ und
Hersteller, fast alle Funkgeräteparameter abfragen und natürlich auch verändern. So z. B. Frequenz,
Filter, Betriebsart und vieles mehr. Bei Funkgeräten mit digitalem Innenleben ist die Liste der Funk-
tionen fast unendlich lang.
Benutzt wird von diesen Möglichkeiten hauptsächlich das Einstellen und Auslesen der Frequenz. Mehr
über die Möglichkeiten zur Trannsceiver Steuerung erfahren Sie in Kapitel TRX im Handbuch.
Angeschlossen wird der Transceiver an die 13-polige DIN-Buchse (HF-Transceiver Control), die wie
folgt belegt ist (
Ansicht von hinten auf den PTC-IIIusb
):
2
4
3
5
6
7
8
9
13
1
10
11
12
Abbildung 4: Transceiver-Steuerung
Pin 1: RxD TTL
Pin 2: RTS V24
Pin 3: TxD V24
Pin 4: CTS V24
Pin 5: CTS TTL
Pin 6: ICOM
Pin 7: Nicht belegt
Pin 8: RxD V24
Pin 9: TxD TTL
Pin 10: RTS TTL
Pin 11: Nicht belegt
Pin 12: Nicht belegt
Pin 13: GND
TxD TTL
Sendedaten vom PTC-IIIusb zum Funkgerät. TTL-Pegel!
RxD TTL
Empfangsdaten vom Funkgerät zum PTC-IIIusb. TTL-Pegel
CTS TTL
Handshake-Signal vom Funkgerät zum PTC-IIIusb. TTL-Pegel
RTS TTL
Handshake-Signal vom PTC-IIIusb zum Funkgerät. TTL-Pegel
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