
Advanced Test Products
RG5410A-EXTREME
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VORBEREITUNG FÜR KÄLTEMITTELABSAUGUNG
Um den maximalen Endunterdruck zu erreichen, ist mit Hilfe des Flaschenkühlungsver-
fahrens der Kopfdruck in der Absaugflasche zu verringern. Wiederholen Sie dieses
Verfahren, bis der gewünschte Unterdruck erreicht ist.
HINWEIS:
Enthält die Absaugflasche keine Flüssigkeit, funktioniert dieses Kühlver-
fahren nicht. In diesem Falle kann zum Erreichen des erforderlichen Endunterdrucks
eine vollständig evakuierte leere Flasche verwendet werden.
Zur Maximierung der Absauggeschwindigkeit sollten möglichst kurze Schläuche mit
einem Durchmesser von mindestens 3/8" verwendet werden. Eine maximale Schlauch-
länge von ca. 90 cm wird empfohlen. Um den maximal möglichen Durchsatz zu
erreichen, sind alle unnötigen Tuyau abaisse de baseund Schraderventile unter
Verwendung geeigneter Ventileinsatzwerkzeuge von den Anschlüssen zu entfernen.
Verformte Gummidichtungen und Kerndrücker in Schläuchen oder defekte oder
unnötige Schraderventile können den Fluß um bis zu 90% vermindern.
Wenn der Druck in der Flasche den Wert 31,5 bar überschreitet, müssen Sie die
Flasche kühlen. Benutzen Sie hierfür den Aufbau für die Vor- oder Nachkühlung der
Flasche. Wenn Sie größere Mengen an flüssigem Kältemittel absaugen benutzen Sie
die unten angeführte „DRUCK-ZUG-METHODE“.
ACHTUNG:
Bei Verwendung der „DRUCK-ZUG-METHODE" ist eine Waage
erforderlich, um das Überfüllen der Flasche zu vermeiden. Wurde der "DRUCK-ZUG-
SIPHON" erst einmal eingeleitet, kann er sich fortsetzen und die Flasche auch dann
überfüllen, wenn diese mit einem Schwimmer-Füllstandssensor ausgerüstet ist. Die
Siphonwirkung kann sich sogar bei abgeschaltetem Gerät fortsetzen. Sie müssen die
Ventile an der Flasche und am Gerät von Hand schließen, um das Überfüllen der
Flasche zu verhindern.
AUFBAU FÜR VOR- ODER NACHKÜHLUNG DER
FLASCHE
EINLASS
AUSLASS
DAMPF
FLÜSSIG-
KEIT
Zu Beginn dieses Verfahrens muß die
Flasche mindestens 2,5 kg flüssiges
Kältemittel enthalten.
Drosseln Sie das Auslassventil, so daß der
Ausgangsdruck 7 bar höher als der
Einlaßdruck ist. Er darf jedoch in keinem
Falle 31,5 bar überschreiten.
Betreiben Sie das Gerät mit diesem
Aufbau, bis die Flasche kalt ist.
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