R60354.0009
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Vor Inbetriebnahme
Bevor das Gerät in Betrieb genommen wird, Nennspannung beachten, siehe Typenschild.
Überzeugen Sie sich, dass die Anschlussleitungen nicht beschädigt und während der
Verdrahtung des Gerätes spannungsfrei sind.
Anschluss und Betrieb der Module
Die Ein- und Ausgangsleitungen sind grundsätzlich paarig zu führen, d.h. die beiden Adern eines Signals sind in
paarverseilten Kabeln zu führen. Eine Verwendung von bündelverseilten Kabeln (sog. Steuerkabel) ist nicht zulässig, da
hierbei weder die korrekte Signalübertragung noch die EMV-Kennwerte sichergestellt werden können.
Die Kabelabschirmung ist beidseitig anzuschließen d.h. am Drehgeber
und
am LWL-Sender bzw. am LWL-Empfänger
und
am Auswertegerät. Hierfür sind am LWL-Sender bzw. Empfänger die zusätzlichen Massekontakte 11 und 12 vorgesehen.
Bei den Modulen mit RS422-Ausgang (6.LWLE.1 und 6.LWLE.4) ist sicherzustellen, dass der Signalempfänger einen
Differenzeingang mit einem Eingangswiderstand von 100
– 120 Ω besitzt.
Für den Modul 6.LWLE.5 muss d
ieser Wert 2 kΩ betragen.
Wenn keine besonderen Anforderungen an die Ausgangssignale der Empfängermodule bestehen (niedrige
Übertragungsfrequenzen im unteren Kilohertzbereich) können die Ausgänge auch als einpolige TTL- bzw. HTL-
Ausgänge benutzt werden. Diese Anwendung muss jedoch im Einzelfall auf ihre ordnungsgemäße Funktion überprüft
werden und wird vom Hersteller nicht unterstützt.
Zur Verbindung der Module untereinander können Multimode LWL-Kabel 50/125 µm oder 62,5/125 µm benutzt werden.
Singlemode-LWL-Fasern können nicht benutzt werden.
Alle Module besitzen einen Verpolungsschutz, der eine Beschädigung bei Verpolung ausschließt.
Bewahren Sie die Staubschutzkappen der optischen Sender und Empfänger auf, und verschließen Sie diese wieder damit,
wenn kein LWL an den Modulen angeschlossen ist, um eine Verschmutzung durch Staub oder andere Stoffe zu verhindern.
Die Ausgänge der Module sind nur bedingt kurzschlussfest, so dass ein Kurzschluss untereinander oder gegen Masse
unbedingt zu vermeiden ist.
Ein Überschreiten der Speisespannung für die Module 6.LWLS.4 und 6.LWLE.4 über
einen Wert von ca. 6 V hinaus führt zum Abschmelzen der geräteinternen Sicherung
und muss deshalb vermieden werden.
Für die Module 6.LWLS.1, 6.LWLS.5, 6.LWLE.1 und 6.LWLE.5 liegt dieser Wert bei 33 V.
Die Sicherung ist beim Hersteller zu ersetzen.
Der Versuch der Selbstreparatur führt zum Verlust der Gewährleistung.
LED-Funktion
Wenn die Module ordnungsgemäß angeschlossen sind, muss die grüne Kontroll-LED des Senders leuchten.
Die grüne LED des Empfängers muss ebenfalls leuchten oder blinken.
Wenn die Modul-LED nicht leuchtet, ist zu kontrollieren, ob die Speisespannung vorhanden und mit der richtigen
Polarität angeklemmt ist.
Wenn die LED am Empfängermodul blinkt, ist der LWL nicht angeschlossen oder unterbrochen. Hierbei ist darauf zu
achten, dass der LWL-Stecker richtig gesteckt und der Bajonettverschluss verriegelt ist.
Weiterhin ist darauf zu achten, dass der verwendete ST-Stecker polarisiert ist und eine Orientierungsnase besitzt, die
in den Schlitz der optischen Sender und Empfänger einzuführen ist. Keinesfalls Gewalt anwenden!
Hinweise
Reinigung
Die LWL-Module können im spannungslosen Zustand mit einem trockenen oder mit Seifenlösung angefeuchteten
Tuch gesäubert werden. Auf keinen Fall dürfen ätzende oder lösungsmittelhaltige Substanzen zur Reinigung
verwendet werden.
Wartung
Die Module LWLS und LWLE sind wartungsfrei. Bei Schaden durch Transport oder Lagerung dürfen vom
Anwender keine Reparaturen vorgenommen werden.
Gewährleistung
Beim Öffnen der Geräte erlischt der Gewährleistungsanspruch.
EG-Konformitätserklärung
Die LWL- Module der Typenreihe LWLE und LWLS stimmen mit folgenden Normen oder normativen Dokumenten
überein:
EN 55011 Klasse B
EN 61000-6-2
Kübler Gruppe, Fritz Kübler GmbH
Schubertstraße 47, 78054 Villingen-Schwenningen, Deutschland
T49 7720 3903-0, Fax +49 7720 21564,