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DE
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Produktinformationen
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Funktion der Feuchtesteuerung
bei H- und KH-Geräten
Nach Installation des Ventilators regelt sich
dieser auf die aktuell vorherrschende Raum-
feuchte (relative Feuchte) ein. Dieser
Feuchtewert wird als erster Referenzwert
gespeichert. Eine manuelle Vorgabe des
Referenzwertes ist nicht nötig.
Sinkt die relative Feuchte während des Be-
triebs unter den Referenzwert ab, wird der
neu ermittelte Wert als Referenzwert gespei-
chert. Der kleinstmögliche Referenzwert liegt
bei 48 % relativer Feuchte. Steigt die Raum-
feuchte um 7 % an, schaltet der Ventilator
automatisch mit Leistungsstufe 1 (78 m³/h) ein.
●
Steigt die Raumfeuchte weiter an, schaltet
das Gerät in Leistungsstufe 2 (92 m³/h).
●
Findet kein weiterer Anstieg statt, läuft das
Gerät solange in Leistungsstufe 1 weiter,
bis der gespeicherte Referenzwert wieder
unterschritten wird.
Wird der Referenzwert unterschritten, startet
der Nachlaufbetrieb mit der eingestellten
Nachlaufzeit. Danach wird der aktuelle Refe-
renzwert gespeichert. Wird der Referenzwert
innerhalb von 60 Minuten nicht unterschritten,
schaltet das Gerät in den eingestellten Nach-
laufbetrieb und danach Aus.
H und KH Geräte können optional
per Lichtschalter bedient werden.
Bei „Licht an“ startet das eingestellte
Betriebsprogramm (
Kapitel 7.3).
Das Betriebsprogramm hat Vorrang
vor der Feuchteautomatik. Wird das
Licht ausgeschaltet, läuft das Gerät
weiter, bis die verbleibende Nach-
laufzeit abgelaufen ist. Danach erhält
die Feuchteautomatik wieder die
höchste Priorität und steuert das
Gerät wie zuvor beschrieben.
2.3 Bestimmungsgemäße Verwendung
●
Dieses Gerät ist ausschließlich für den
Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
vorgesehen.
●
Das Gerät dient zur Entlüftung von Bädern,
WCs, Abstell- und Vorratsräumen, Aus-
stellungsräumen, Büros, Fitnessstudios,
Umkleidekabinen und ähnlichen Räumen.
●
Zulässig ist ein Betrieb nur bei:
●
Festinstallation innerhalb von Gebäuden.
●
Installation an Wand oder Decke.
●
Luftführung über Schacht oder Rohr.
●
elektrischem Unterputz-Anschluss.
●
Einbau in Fenster mit Fenstereinbausatz
FE 100/1, Anschluss an Flachkanäle mit
Distanzrahmen ECA-DR zulässig.
2.4 Vorhersehbare Fehlanwendungen
Maico haftet nicht für Schäden durch bestim-
mungswidrigen Gebrauch.
Gerät auf keinen
Fall einsetzen:
●
in Einzelentlüftungsanlagen nach
DIN 18017-3.
●
in der Nähe von brennbaren Materialien,
Flüssigkeiten oder Gasen.
●
für die Förderung von Chemikalien,
aggressiven Gasen oder Dämpfen.
●
in explosionsfähiger Atmosphäre.
●
im Außenbereich.
3. Umgebungsbedingungen und
Grenzen für den Betrieb
●
Zulässige Höchsttemperatur des Förder-
m 40 °C.
●
Bei Betrieb mit raumluftabhängigen
Feuerstätten muss für ausreichende
Zuluftnachströmung gesorgt werden.
Die maximal zulässige Druckdifferenz pro
Wohneinheit beträgt 4 Pa.
●
Störfestigkeit nach EN 55014-2 je nach
Impulsform und Energieanteil 1000 bis
4000 V. Bei Betrieb mit Leuchtstoffröhren
sind zusätzliche Entstörmaßnahmen
erforderlich (L-, C- oder RC-Glieder,
Schutzdioden, Varistoren), da diese
Werte überschritten werden können.
●
Empfehlung: Bei Betrieb an Schaltern mit
Glimmlampe einen X2-Kondensator
(220 nF/250 V) gegen Null verdrahten. Der
Kondensator ist bauseitig bereitzustellen.
4. Technische Daten
Siehe Typenschild.
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