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INT 3.504.BA6/05.21
DE
GEFAHR
In Ausnahmefällen (z.B. Vorschädigung
des Trenngliedes im Hydro-Speicher)
kann auch bei Nichtansprechen des
Sicherheitselementes ein Gemisch
aus Stickstoff und Betriebsflüssigkeit
(aus den Abblaseöffnungen der
Sicherheitseinrichtungen) austreten.
Entsprechende Schutzvorrichtungen vor
Personenschäden sind vorzusehen.
3.2 Einbauort
Sicherheitseinrichtungen sollten so nahe wie
möglich an dem Hydro-Speicher montiert
werden, um den Druckverlust bis zum Ventil
möglichst zu minimieren.
Weiterhin soll die Anschlussleitung zu den
Sicherheitseinrichtungen möglichst kurz und
gerade sein.
Abgänge zu Sicherheitseinrichtungen sollten
nicht anderen Abzweigungen gegenüber
liegen.
Zuleitungen von Sicherheitseinrichtungen sind
strömungsgünstig zu verlegen.
Sicherheitseinrichtungen sind gegen
schädigende äußere Einflüsse, z.B.
Witterungseinflüsse oder Staub, die
funktionshemmend sein könnten, zu schützen.
Übertragung von Vibrationen auf die
Sicherheitseinrichtungen sind zu vermeiden.
Sicherheitseinrichtungen müssen für die
Prüfung der Funktionsfähigkeit und zur
Wartung zugänglich sein.
3. Inbetriebnahme
Sicherheitseinrichtungen dürfen durch
Absperreinrichtungen nicht unwirksam gemacht
werden.
Der Einbau von Wechselarmaturen oder
Verblockungseinrichtungen ist zulässig,
wenn durch Konstruktion der Einrichtung
sichergestellt ist, dass auch beim Umschalten
der erforderliche Abblasequerschnitt
freigegeben ist.
Bei Anlagen, die mit mehreren unabhängigen
Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet
sind, darf während der Prüfung einer
Sicherheitseinrichtung die Anlage nur mit
entsprechend abgeminderter Leistung
betrieben werden. Es dürfen keine
Sicherheitseinrichtungen blockiert werden.
Die Betriebsdaten sind dauerhaft auf den
Sicherheitseinrichtungen gekennzeichnet. Die
Kennzeichnung muss sichtbar erhalten bleiben.
HINWEIS
Beim
GSV
ist vor Inbetriebnahme die
Verplombung (2) des Gassicherheitsventils
auf Beschädigung zu prüfen.
3.1 Einbaulage
Unter Beachtung der Strömungsrichtung ist die
Einbaulage beliebig.
Die Abblaseöffnungen (3) muss frei liegen,
damit der Stickstoff ungehindert austreten
kann.
Im Falle des Einsatzes der
Sicherheitseinrichtungen, dürfen durch die
Abblaseöffnungen (3) austretendes Gas keine
Personen gefährdet werden.
GEFAHR
Beim Ansprechen der
Sicherheitseinrichtungen wird Stickstoff in
die Umgebung abgeblasen. Große Mengen
Stickstoff verursachen in geschlossenen
Räumen Sauerstoffmangel.
Erstickungsgefahr.
Bei Verwendung in geschlossenen Räumen:
Räume belüften.
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