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07/2018
Einbau- und Betriebsanleitung
Installation and Operating instructions
Instructions de montage et de service
5270-8010
1
Allgemeine Informationen
Absperr- und Regelventile sind zur Regelung von flüssigen, gas- und dampfförmigen Medien. Die Auswahl der Regelventile
erfolgt nach den Betriebsbedingungen und der Verwendung des Stellventils.
Die Ventile unterscheiden sich durch die Bauform, der Anschlußmaße, Nenndruckstufe sowie dem Gehäusewerkstoff, dem
Dichtungswerkstoff und der Flanschausführung. Für die jeweilige Regelaufgabe werden verschiedene Regelgarnituren
verwendet.
Achtung! :
Regelventile dürfen nur für die vorgesehenen Einsatzbedingungen eingesetzt werden.
Der Werkstoff und die Nenndruckstufe können am Gehäuse des Stellventiles abgelesen werden. Diese müssen für die
Betriebsbedingungen und Medien geeignet sein.
Jedes Ventil hat eine eindeutige Seriennummer, die auf dem Typenschild unter "W. Nr." angegeben ist. Bei der Bestellung von
Ersatzteilen oder bei Rückfragen sollte die "W. Nr." immer angegeben werden.
Die Regelventile werden im Herstellerwerk verschiedenen Prüfungen (Druckprüfungen, Dichtheit nach außen,...) und
Funktionsproben unterzogen.
Eine Einstellung der Stellventile ist daher nicht notwendig.
Achtung! :
Bevor Sie mit dem Einbau oder Betrieb von Ventilen beginnen, lesen Sie bitte die Druckschrift "Warnung vor
Gefahren...", 0000-7004
Einbau und Inbetriebnahme sind nur dem hierfür ausgebildeten und qualifizierten Fachpersonal
gestattet.
2
Montage und Anschluß
2.1
Einbau Regelventil
Beim Einbau des Regelventils muß folgendes beachtet werden:
•
Einbauraum:
Die Einbaustelle sollte gut zugänglich sein. Es muß genügend Raum zur Wartung und zum Öffnen der Antriebshaube
vorhanden sein. Werden Motorventile im Freien montiert, so sollten Sie durch ein Regendach gegen die Witterung und
direkte Sonnenbestrahlung geschützt werden.
•
vor dem Einbau:
Die Schutzkappen sind von den Flanschöffnungen zu entfernen.
•
Reinigung der Rohrleitungen:
Um einen dichten Abschluß des Stellventiles zu gewährleisten, sind die Rohrleitungen vor dem Einbau durchzuspülen.
Dies verhindert, daß Schmutzteile wie Rost, Zunder oder Schweißperlen den Sitz bzw. Kegel des Stellventils beschädigen.
Um das Ventil vor Verunreinigungen zu schützen, sollte vor dem Ventil ein Schmutzfänger installiert werden.
•
Anströmungsrichtung:
Bei Durchgangsventilen muß der Pfeil auf dem Ventilgehäuse mit der Strömungsrichtung übereinstimmen.
Bei Mischventilen ist der Ausgang mit AB gekennzeichnet.
Bei Verteilventilen ist der Eingang mit AB gekennzeichnet.
•
Einbaulage:
Senkrechte Einbaulage mit Antrieb nach oben oder waagerechte Einbaulagen sind möglich. Dabei muß darauf geachtet
werden, daß die Säulen übereinander sind um das Gewicht des Antriebes abzustützen.
•
Spannung auf Ventilkörper:
Mögliche Zug- und Druckkräfte auf den Ventilkörper müssen durch geeignete Maßnahmen verhindert werden.
•
Rohrleitungsführung:
Für einen einwandfreie Funktion des Stellventils sollte die Rohrleitung vor dem Ventil in einer Einlaufstrecke von > 5x DN
gerade, unverzweigt und ungestört verlaufen. Hinter dem Ventil soll die Auslaufstrecke auf > 10 x DN gerade, unverzweigt
und ungestört ausgeführt werden.
•
Schutz vor Wärmestrahlung:
Um den Stellantrieb vor zu hoher Wärme zu schützen sind die Rohrleitungen zu isolieren. Dies sollte vor der ersten
Inbetriebnahme erfolgen.