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Überprüfung der Abgasanlage
Die Überprüfung der Abgasanlage auf einwandfreie
Abgasführung muß unter folgenden Betriebs-
bedingungen durchgeführt werden.
– Fenster und Türen im Aufstellungsraum müssen ge-
schlossen sein.
– Die vorgeschriebenen Lüftungseinrichtungen dürfen
nicht geschlossen, verstellt oder verengt werden.
– Der empfohlene Schornsteinzug muß mindestens
0,03 mbar und darf maximal 0,1 mbar betragen.
– Bei einem Schornsteinzug über 0,1 mbar Rücksprache
mit dem Bezirksschornsteinfegermeister zwecks Abhil-
femaßnahmen (z.B. Einbau eines Zugbegrenzers) hal-
ten.
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Verdrahtung
Vor Beginn der Elektroverdrahtung müssen alle
Leitungen spannungsfrei gemacht werden.
Die Anbindung an die Netzspannung muß über
einen festen Anschluß und eine Trennvorrichtung
(z.B. Sicherung, LS-Schalter) erfolgen. Die
Erdung des Kessels muß beim Anschluß an das
elektrische Netz erfolgen.
Beim Netzanschluß muß unbedingt die
Phasengleichheit beachtet werden. Phase und
Nulleiter dürfen nicht vertauscht werden (siehe
Beschriftung der Abdeckkappe oder Schaltplan).
Netz- und Fühleranschlußleitungen sollten in
keinem Fall in einem Rohr oder Kabelbaum
verlegt werden.
– Der Kesselfühler wird in die Kesseltauchhülse ge-
steckt (siehe Abb. 3).
Abb. 3
Kesseltauchhülse
Der untere Wert soll wegen der einwandfreien
Abgasführung nicht unterschritten werden und
der obere Wert zur Erzielung eines guten
Wirkungsgrades nicht überschritten werden.
Je niedriger der Schornsteinzug (im zulässigen
Bereich), desto besser ist der feuerungs-
technische Wirkungsgrad der Gasfeuerstätte.
Die Abgasverlustmessung nach BlmSchV ebenfalls unter
den vorgenannten Betriebsbedingungen durchführen.
8.1 Anschluß Kesselfühler KF
(Lieferumfang Regelung rapidomatic
®
)