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DEUTSCH
204
AE
Antiblockiersystem
O1
Funktion des Ausgangs 1
O2
Funktion des Ausgangs 2
4.4
Erster Start eines Multi-Invertersystems
Die Strom- und Wasseranschlüsse des gesamten Systems wie in den Abschnitten 2.2 und 4.2 beschrieben ausführen.
Einen Inverter nach dem anderen einschalten und die Parameter wie in Kap. 5 beschrieben konfigurieren. Dabei darauf achten, dass
vor Einschalten eines Inverters alle anderen vollständig ausgeschaltet sind.
Sobald alle Inverter einzeln konfiguriert wurden, können sie alle gleichzeitig eingeschaltet werden.
4.5
Einstellung der Multi-Umrichter
Wenn ein Multi-Umrichter-System eingeschaltet wird, wird automatisch eine Zuweisung der Adressen ausgeführt und durch ein
Algorithmus ein Umrichter als Führer der Einstellung ernannt. Der Führer entscheidet die Frequenz und die Startfolge jedes
Umrichters, der zur Serie gehört.
Die Einstellweise ist sequentiell (die Umrichter starten einzeln). Wenn die Ausgangsbedingungen auftreten, startet der erste
Umrichter; wenn dieser seine Höchstfrequenz erreicht hat, startet der folgende, was auch bei allen anderen erfolgt. Die
Ausgangsfolge ist nicht unbedingt je nach Adresse der Maschine ansteigend, sondern hängt von den ausgeführten Betriebsstunden
ab, siehe ET: Wechselzeit Abschn. 6.6.9.
Wenn die Mindestfrequenz FL verwendet wird und nur ein funktionierender Umrichter vorliegt, können Überdruckwerte gebildet
werden. Der Überdruck kann je nach Fall unvermeidbar sind und bei einer Mindestfrequenz auftreten, wenn die Mindestfrequenz
hinsichtlich des Wasserdrucks einen höheren Druck als gewünscht hervorruft. In den Multi-Umrichtern bleibt diese Störung auf die
zuerst startende Pumpe beschränkt, weil für die folgenden wie folgt vorgegangen wird: Wenn die vorherige Pumpe die
Höchstfrequenz erreicht hat, wird die folgende mit Mindestfrequenz gestartet und die Frequenz der Pumpe auf die Höchstfrequenz
eingestellt. Bei Verringerung der Frequenz der Pumpe, die sich auf Höchstfrequenz befindet (bis zum Limit der eigenen
Mindestfrequenz) wird eine Einschaltüberkreuzung der Pumpe erreicht, die die Mindestfrequenz einhält, aber keinen Überdruck
bildet.
4.5.1
Zuweisung der Startfolge
Bei jedem Einschalten des Systems wird jedem Umrichter eine Startfolge zugewiesen. Aufgrund dessen bilden sich aufeinander
folgende Starts der Umrichter.
Die Startfolge wird während der Anwendung gemäß der Notwendigkeit der beiden folgenden Algorithmen geändert:
•
Erreichen der Höchstbetriebszeit
•
Erreichen der Höchstnichttätigkeitszeit
4.5.1.1
Höchstbetriebszeit
Aufgrund der ET-Werte (Höchstbetriebszeit) besitzt jeder Umrichter einen Zähler der Run-Zeit, und aufgrund dieser wird die
Startfolge gemäß dem folgenden Algorithmus aktualisiert:
-
Wenn mindestens die Hälfte des ET-Werts überschritten ist, wird der Austausch der Priorität beim ersten Abschalten des
Umrichters ausgeführt (Austausch Standby).
-
Wenn der ET-Wert erreicht wird, ohne anzuhalten, wird der Umrichter ohne Umstände abgeschaltet und auf die
Mindeststartpriorität gebracht (Austausch während des Betriebs).
Fall der Parameter ET (maximale Arbeitszeit) auf 0 gestellt ist, erfolgt der Wechsel bei jedem Neustart.
Siehe Tabelle ET: Wechselzeit Abschn. 6.6.9.
4.5.1.2
Erreichen der Höchstnichttätigkeitszeit
Das Multi-Umrichtersystem verfügt über einen Rückstauschutz-Algorithmus, der als Ziel die Beibehaltung der perfekten Effizienz der
Pumpen und die Unversehrtheit der gepumpten Flüssigkeit hat. Die Funktion ermöglicht eine Drehung der Pumpreihenfolge, um
allen Pumpen mindestens eine Durchflussminute alle 23 Stunden zu geben. Das erfolgt unabhängig von der Konfiguration des
Umrichters (enable oder Reserve). Der Prioritätsaustausch sieht vor, dass der seit 23 Stunden stehende Umrichter auf die
Höchstpriorität in der Startfolge gebracht wird. Das ruft hervor, dass sobald die Abgabe des Flusses notwendig ist, der erste startet.
Summary of Contents for PWM 203
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Page 73: ...ENGLISH 71 Figure 2 Fixture and minimum clearance for air circulation...
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